Donnerstag, 30 März 2017 09:37

Das Meisterstück von Hoyerswerda

Manchmal braucht man nicht viel, damit ein kulinarisches Meisterstück entsteht. Gelegentlich reicht es nur ein paar Zutaten zu vermischen, um so ein Kunstwerk zu schaffen. So war es in dem Fall des 2. Thematischen Workshops der Schülerreiseagenturen im Rahmen des Projekts Interreg Regionalmanagement - Kompetenzen und Berufsperspektiven in der polnisch-sächsischen Grenzregion, der am 22.-23. März in der äußerst malerischen sächsischen Stadt Hoyerswerda stattfand.

Anstatt der traditionellen Zutaten verwendeten wir: eine ganze Menge an Kreativität, die geradezu aus allen Fenstern und Türen der KulturFabrik - des Ortes des Workshops - herausströmte; eine Priese von Enthusiasmus, welches jeder, der am Projekt mitbeteiligt war, ausstrahlte, und eine Priese guter Laune, die uns am meisten die Präsentation der Schüleragentur des Lyzeums in Żary lieferte.

Am ersten Tag in der KulturFabrik begrüßten uns: der Koordinator des Projekts, Herr Tomasz Jaśków, Frau Sabine Köhler von der Sächsischen Bildungsagentur, Herr Bernd Gärtig, der Vertreter der Sächsischen Bildungsagentur und Frau Katharina Michelfeit, die Schulleiterin des Lessing-Gymnasiums in Hoyerswerda. Der nächste Punkt, des schon sowieso angespannten Tagesplans war die Präsentation der Marken der Städte, aus den die Projektteilnehmer kommen. Jede Vorführung war einzigartig. Während einer längeren Pause zwischen den Attraktionen entschieden sich die Mitglieder unserer SKAuT für einen kurzen Spaziergang durch den Marktplatz in Hoyerswerda und - man kann es ruhig sagen – sie verbrachten dort unvergessliche Momente.

Am nächsten Tag zeigte uns Sandra Nejrowska, die Leiterin des Workshops, am Beispiel eines äußerst interessanten Dorfes namens Kopaniec mit vollen Enthusiasmus, wie man touristische Attraktionen eines ausgewählten Ortes interessant ausarbeiten und vorstellen kann. "Es ist eine Person voller Leidenschaft, die sich dem, was sie tut, vollkommen widmet. Ich denke, dass sie uns vieles beibringen kann.", bewertete eine der Schülerinnen Gebrüder-Śniadecki-Lyzeums in Zgorzelec. Und sie hatte Recht - die Leidenschaft von Frau Nejrowska hat sich uns allen mitgeteilt.

An dieser Stelle gehört eine tiefe Verbeugung vor unserer Dolmetscherin, Kasia Korman, einem guten Geist und Beobachterin unserer Bemühungen.

Während des Workshops waren wir wie immer nicht nur passive Zuhörer, sondern bekamen Aufgaben, die in polnisch-deutschen Gruppen zu erledigen waren. Die erste Aufgabe bestand darin, anhand eines kurzen Quellentextes ein verlockendes regionales touristisches Angebot auszuarbeiten, und die andere in der Analyse anderthalbminutiger Filme über Breslau und Dresden. Sowohl die Gruppenarbeit, als auch die zweisprachige Präsentation der Endergebnisse brachten uns viel bei und bereitete jedem eine Menge Spaß.

Viele Attraktionen bot uns auch der Besuch im Computermuseum an, angefangen mit einem Messgerät für die Geschwindigkeit der Funktion einzelner Elektrogeräte, bis hin zu der wunderschönen Wand, an der man mit Hilfe von farbenreichen, runden Aufklebern seinen Besuch in diesem Ort verewigen konnte.

Dem äußeren Anschein nach erwies sich ein gewöhnlicher Projektausflug als ein inspirierendes und mit Sicherheit unvergessliches Erlebnis, und das daraus erworbene Wissen wie auch die mit dem Ganzen verbundene Emotionen, werden eine lange Nachwirkung haben.

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INTERREG-Projekt der SBA

Projektkoordinator: Tomasz Jaśków
Sächsische Bildungsagentur
INTERREG-Projekt der SBA
Hartmannstraße 6
02708 Löbau
+49 (0) 3585 85 08 915