SchülerReiseAgenturen

logo_HOY.png
logo_BIS.png
logo_GOR.png
logo_BOL.png
sniadeccy_expanded.png
logo_ZAR.png
logo_LUB.png
SchüleReiseAgenturen sind ein hervorragendes und im Wirtschaftskundeunterricht immer häufiger angewandtes Instrument. Dabei handelt es sich nicht um simulierte Firmen: Die Schüler ‘produzieren tatsächlich Güter’, leiten ihre Agentur und führen ihre Geschäftsbücher. Das Ziel einer SchüleReiseAgentur ist allerdings nicht – anders als bei einer herkömmlichen wirtschaftlichen Tätigkeit – das Erzielen von Gewinnen, sondern von Wissen.

Dem Projekt lag die Idee zugrunde, Erfahrungen und so genannte best practises zwischen polnischen und deutschen Schulen auszutauschen und zugleich die Zusammenarbeit zwischen einzelnen Schulen in der Region zu intensivieren.

Traditionellerweise erhält eine SchüleReiseAgentur die Geschäftsform einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Die Schüler tragen aus eigenen Mitteln Kapital zusammen, wählen einen Agenturvorstand, suchen nach einer Produktidee, erforschen den Markt, bereiten einen Business-Plan vor und produzieren, bewerben sowie verkaufen ihre Erzeugnisse. Parallel dazu wird eine vollständige Finanzdokumentation von der Grüdung der Agentur bis zu ihrer Auflösung geführt.

Üblicherweise befassen sich SchüleReiseAgenturen mit der Produktion von Waren, die auf dem Schulgelände bzw. unter Eltern und Bekannten vertrieben werden. Dies gilt insbesondere für berufliche und technisch ausgerichtete Schulen. Daneben gibt es aber auch Agenturen im Dienstleistungsbereich – Schüler betreiben beispielsweise Fahrradwerkstätten oder Firmen mit Informatikangeboten. Die Errichtung von Agenturen im Bereich des Kulturmanagements ist auf der einen Seite ein innovatives Vorhaben, das dem Zeitgeist entspricht und neue Möglichkeiten der Regionalentwicklung schafft, auf der anderen Seite eine ehrgeizige Herausforderung. Im Bereich des Kulturmanagements herrschen nämlich eigene Gesetze. Die mit dem Verkauf, der Bewerbung, mit Angebot und Nachfrage verbundenen Vorgänge stellen sich nämlich anders dar als im Fall eines Brötchenverkaufs im Schulkiosk.
Image
Die Herausbildung von konkreten Gruppen, die sich auf bestimmte Aufgaben spezialisierten, war für die Organisation einer so großen Veranstaltung wie des Schülerfestivals unentbehrlich. Dies war auch mit einer pädagogischen Überlegung verknüpft – erleichtert doch die Spezialisierung das Erlangen von Wissen und Fähigkeiten in Übereinstimmung mit den Schülerinteressen.

Selbst bei kleineren Veranstaltungen auf dem Schulgelände kann die Aufgabenteilung nach Sondergruppen beibehalten werden. Andererseits kann man die Schüler dazu anregen, die ‘Rollen zu tauschen’ und sich an anderen Aufgaben zu versuchen. Dadurch wird auch das Verantwortungsgefühl aller für die gesamte Veranstaltung und nicht nur für den eigenen kleinen Sektor gefördert.
Programmarbeit
Dazu gehörten das Vertrautmachen mit dem kulturellen Angebot an der jeweiligen Schule, die Auswahl der Künstler und das Zusammenstellen des Auftrittsprogramms. Die Gruppenarbeit war in hohem Maße mit dem Aushandeln des gemeinsamen Programms zusammen mit den übrigen Firmen verbunden. Entscheidend war deshalb das Erlangen interessanter Materialien zur Vorstellung der Vorschläge – etwa Ton- und Filmaufnahmen der Ensembles oder Fotos der auszustellenden Werke.
Finanzen
Logistik
PR (Marketing, Werbung, Medienarbeit)

Klicken Sie, um zu zoomen.

Flyers der Schülerreiseagenturen

Präsentationen der Schülerreiseagenturen

SWOT-Analyse der eigenen Stadt und ihrer Umgebung - Präsentationen

sba_logo.png
INTERREG-Projekt der SBA

Projektkoordinator: Tomasz Jaśków
Sächsische Bildungsagentur
INTERREG-Projekt der SBA
Hartmannstraße 6
02708 Löbau
+49 (0) 3585 85 08 915